Bericht Angehörigengruppe

Bericht Angehörigengruppe

Isa und Helmut Heimann waren beim letzten Treffen der Angehörigengruppe zu Gast und erklärten den interessierten Teilnehmern die Arbeit des Ergotherapeuten und des Logopäden. Unterschiedliche Ursachen führen beim Erwachsenen zu Verlusten und Einschränkungen von Fähigkeiten, die im täglichen Leben gebraucht werden. So hat sich die Ergotherapie zum Ziel gesetzt, diesen Betroffenen so viel wie möglich Selbstständigkeit zurückzubringen und somit das eigene Leben wieder in der Hand zu haben. Krankheitsbilder wie Schlaganfall, Parkinson, Demenz und Verlust von Gliedmaßen zählen zum Behandlungsspektrum der Ergotherapeuten in der Praxis Heimann. Vorhandene Fähigkeiten sollen gestärkt und verlorene wiedererlernt werden. Dies ist oft ein sehr langwieriger Prozess, aber Erfolge sind auch noch nach Jahren der Therapie erkennbar. Das regelmäßige Üben und Trainieren von Bewegungsabläufen ist ein Hauptbestandteil der Therapie. So wird es möglich, nach einer Schädel-Hirn-Verletzung und Lähmungserscheinungen im Arm, das Schreiben wieder zu erlernen. Rheumakranke mit Bewegungseinschränkungen erfahren, wie sie mit Hilfsmitteln im Alltag besser zurechtkommen und nicht zuletzt wie sie ihre Wohnräume entsprechend anpassen können. Das logopädische Behandlungsspektrum umfasst in der Erwachsenentherapie ebenfalls ein großes Gebiet. Krankhafte Veränderungen der Stimmbänder oder des Kehlkopfes und Sprachstörungen, die z.B. nach einem Schlaganfall auftreten, gehören dazu.

Mit einigen Übungen zeigte Isa Heimann anschaulich, wie sich Stimme verändern lässt oder wie der Atem richtig fließt. Leider war an dieser Stelle der Abend schon sehr weit fortgeschritten, so dass der zweite Teil des Vortrages auf einen späteren Termin der Angehörigengruppe verschoben wurde. Schluckstörungen, Sprachtherapie und der Umgang mit Heilmittelrezepten, die für die Ergotherapie und Logopädie vom Arzt ausgestellt werden müssen, werden dann am 25.06.2015 Thema sein.

Als Dankeschön überreichte Jutta Hirsch den Dozenten ein kleines Präsent.

Angehörigengruppe März 2015 Bild 2